
- Artikel-Nr.: 18295
Produktinformationen
Die Segge- und Paludifasern von Hanffaser Uckermark sind natürliche Zuschlagstoffe, die traditionell im Lehmbau eingesetzt werden, um die Eigenschaften von Lehmputzen und -mörteln zu verbessern.
Seggefasern
Segge ist ein Sauergrasgewächs, das in feuchten Gebieten wächst. Die Fasern der Segge werden dem Lehm zugesetzt, um dessen Festigkeit und Rissbeständigkeit zu erhöhen. Durch ihre Zugfestigkeit wirken sie als natürliche Armierung im Lehm und verhindern so die Bildung von Trocknungsrissen. Zudem tragen sie zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit des Lehms bei.
Paludifasern
Der Begriff "Paludi" leitet sich vom lateinischen "palus" für Sumpf ab und bezieht sich auf Pflanzenfasern, die aus Moor- oder Sumpfgebieten stammen. Diese Fasern werden dem Lehm beigemischt, um ähnliche Vorteile wie bei Seggefasern zu erzielen: Sie erhöhen die Stabilität, reduzieren die Rissbildung und verbessern die Elastizität des Lehms.
Anwendung
Beide Faserarten werden als Zuschlagstoffe in Lehmputzen, Lehmsteinen oder Stampflehm verwendet. Die Zugabemenge variiert je nach gewünschter Eigenschaft und Anwendung des Lehms. Durch die Beimischung dieser natürlichen Fasern wird der Lehm ökologisch optimiert und erhält verbesserte bautechnische Eigenschaften.
Der Einsatz von Segge- und Paludifasern im Lehmbau fördert nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern trägt auch zur Schaffung eines gesunden Raumklimas bei. Sie sind vollständig biologisch abbaubar und unterstützen die Diffusionsoffenheit von Lehmkonstruktionen.
Hanffaser Uckermark eG, Brüssower Allee 88 A, 17291 Prenzlau, info@hanffaser.de